——— 27.10.2026 ————- 17 Uhr ———–
Was bedeutet es für dich, Queerness im Alltag zu leben? Und wie erging es queeren Menschen damit eigentlich in der DDR?
Als Queer Pride Dresden möchten wir aufmerksam machen auf die Lebenslinien von LGBTQIA+* Menschen – damals wie heute in Sachsen.
In einer Zeitzeugen geführten Inszenierung möchten wir mit euch in der Gedenkstätte Bautzner Straße mehr über diese Realitäten erfahren.
Einst wegen „staatsfeindlicher Hetze“ verurteilt, kämpft der ehemalige Häftling Hans-Jürgen Hempel, nach dem Ende der DDR um seine Rehabilitierung.
Im Gespräch werden Dokumente und Äußerungen des Gerichtsverfahrens zum Sprechen gebracht. Die Geschichte beginnt im Säuglingsheim. Erzählt werden aber auch die Umstände von Überwachung, Verhaftung und Strafvollzug bis hin zum Freikauf.
Hans-Jürgen Barth spricht selbst.
Er erzählt seine Lebensgeschichte.
Wir Besucher*innen können jederzeit Fragen und Kommentaren in das Gespräch einbringen. Im Anschluss führt Hans-Jürgen Barth uns durch das Untersuchungshaftgefängnis.
Die Kosten übernimmt die Queer Pride Dresden. Für Teilnehmende ist die Veranstaltung daher kostenlos. Aufgrund begrenzter Teilnehmer*innenzahl bitte mit Anmeldung per Mail an: queerdd@posteo.de
Barrierefreiheit:
Die Gedenkstätte verfügt über eine selbstöffnende Eingangstür mit einem Schalter für Rollstuhlfahrer*innen.
Die Aufzugtür ist 90 cm breit und hat eine Fläche von 95 x 138 cm.
Der Raum, in dem die Aufführung stattfindet ist mit Rollstuhl zu erreichen. Die Bereiche, in denen später die Führung stattfindet, ebenfalls.
Es gibt ein rollstuhlgerechtes WC.
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.