{"id":606,"date":"2023-02-11T10:46:30","date_gmt":"2023-02-11T08:46:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.queerpridedd.org\/?p=606"},"modified":"2023-03-03T00:37:45","modified_gmt":"2023-03-02T22:37:45","slug":"offener-brief-zum-transfeindlichen-artikel-in-der-sz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.queerpridedd.org\/index.php\/2023\/02\/11\/offener-brief-zum-transfeindlichen-artikel-in-der-sz\/","title":{"rendered":"Offener Brief zum transfeindlichen Artikel in der SZ"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Update:<\/strong> nach einer Reihe kritischer Reaktionen wurde der Artikel inzwischen \u00fcberarbeitet. Unter anderem wurde der Titel angepasst, ein kurzer Absatz mit \u00c4u\u00dferungen eines trans Jugendlichen aus Dresden erg\u00e4nzt und es kommt neben R\u00f6\u00dfner auch die Psychotheraputin Sabine Maur als Expertin zu Wort. An anderen Stellen bleiben allerdings relevante Kritikpunkte wie z.B. Misgendering bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Sehr geehrte Redaktion,<\/p>\n\n\n\n<p>sehr geehrte Nora Domschke,<\/p>\n\n\n\n<p>mit Irritation und Zweifel mussten wir, die Queer Pride Dresden, Ihren k\u00fcrzlich am 20.01. erschienenen Artikel in der S\u00e4chsischen Zeitung zur Kenntnis nehmen, der bereits im Titel &#8222;Dresdner Mutter in Angst: &#8218;Meine Tochter will ein Junge sein'&#8220; l\u00e4ngst widerlegte transfeindliche Mythen aufgreift und diese ohne kritisch-journalistische Einordnung \u00f6ffentlich verbreitet.<\/p>\n\n\n\n<p>In Ihrem Artikel zeichnen Sie das Bild einer verzeifelten, ver\u00e4ngstigten und \u00fcbergangenen Mutter eines trans Jugendlichen. Anna, die junge alleinerziehende Mutter von Marley, einem trans Jugendlichen, der gerade seinen bei der Geburt zugewiesenen Namen f\u00fcr sich ge\u00e4ndert hat, sei v\u00f6llig \u00fcberrascht und erschrocken vom wertsch\u00e4tzenden Umgang mit Marley in dessen Schule. Dort gibt es eine LGBTQI+ &#8211; AG, Marleys Lehrerin nutzt beim Sprechen \u00fcber Marley dessen selbst gew\u00e4hlten Namen im Elterngespr\u00e4ch. Marley hat neue Freund_innen in der Dresdner Neustadt. Seit der Namens\u00e4nderung und den neuen Kontakten geht Marley wieder raus und ist weniger lethargisch. Seit mehreren Monaten tr\u00e4gt er auch nur noch Jungenkleidung und verbirgt seine&nbsp; Brust unter engen Bustiers. Eigentlich m\u00f6chten wir Marley zu so viel Unterst\u00fctzung seitens der Schule und \u00fcber den Gewinn seiner neuen Freundinn_en herzlich gratulieren. Anna best\u00e4tigt uns ja im Text, dass es Marley seitdem besser geht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jedoch entsteht in uns auch Sorge und Angst um Marley, wenn wir im Artikel lesen m\u00fcssen, dass Anna einigen Vorurteilen Glauben schenkt, die sie dazu bringen, Marley im Herausfinden seiner eigenen Geschlechtsidentit\u00e4t zu behindern. Keine_r fragt Marley: Wie geht es dir eigentlich? Wie kann ich dich unterst\u00fctzen? Was w\u00fcnschst du dir von deiner Mutter? Leider lernen wir Marley im Text nicht kennen. Er kommt n\u00e4mlich gar nicht selbst zu Wort. Wie gerne w\u00fcrden wir auch Anna zur Seite stehen und sie im Umgang mit ihren \u00c4ngsten und Unsicherheiten beraten. Das im Text zu Unrecht diskreditierte Regenbogenportal des Bundesminsteriums f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend k\u00f6nnen wir als eine seri\u00f6se erste Anlaufstelle zur Informationsgewinnung empfehlen. Und auch in Dresden gibt es z.B. bei dem Gerede e.V. ein fachlich gut aufgestelltes Beratungsangebot. Wir w\u00fcrden Anna gerne sagen, habe keine Angst, gib Marley den Raum, den er braucht um in seinem Geschlecht zu leben und sich auszuprobieren, gib Marley die Zeit, sich f\u00fcr oder gegen eine Entwicklung des K\u00f6rpers im erlebten Geschlecht zu entscheiden. Erspare ihm das Leid, sp\u00e4ter in einem K\u00f6rper leben zu m\u00fcssen, der nicht zu ihm geh\u00f6rt. Oder gib ihm die M\u00f6glichkeit, sp\u00e4ter Gewissheit zu haben, dass der sich unver\u00e4ndert entwickelnde K\u00f6rper der Richtige ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Suizidalit\u00e4t ist unter trans Jugendlichen f\u00fcnf mal h\u00f6her als unter Jugendlichen die sich mit deren bei der Geburt zugewiesenem Geschlecht wohl f\u00fchlen (Austin, Craig, D\u2019Souza, &amp; McInroy, 2022). Wir wollen Anna keine Angst machen, doch wir wollen diese wichtige Information auch nicht unterschlagen. Die Zeit, sich auszuprobieren, w\u00fcrden Marley sogenannte Pubert\u00e4tsblocker erm\u00f6glichen. Anschlie\u00dfend k\u00f6nnte, wenn Marley bei seiner Entscheidung bleibt seinen K\u00f6rper ver\u00e4ndern zu wollen, eine geschlechtsangleichende Hormontherapie erfolgen. All das w\u00fcrde, so lange Marley noch nicht 18 Jahre alt ist, nur mit der Zustimmung Annas erfolgen. Marley m\u00fcsste sich von Psychotherapeut_innen und Fach\u00e4rzt_innen beraten lassen. Erst wenn diese einer Gabe von Hormonblockern zustimmen, k\u00f6nnten Marley diese verordnet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider erscheint dieser Weg von Anfang an verunm\u00f6glicht, da Annas \u00c4ngste dazu f\u00fchren &#8222;alles zu tun, um die Einnahme von Medikamenten zu verhindern&#8220;. Wie gerne w\u00fcrden wir Marley seine F\u00e4higkeit, f\u00fcr sich selbst zu entscheiden, zur\u00fcck geben. Einem Professor f\u00fcr Kinder und Jugendpsychiatrie, Veit R\u00f6\u00dfner, wird im Text jedoch mehr Glauben geschenkt. Er darf die Gabe von Hormonblockern mit dem Essen von Gummib\u00e4rchen vergleichen. Wir unterstellen 14-J\u00e4hrigen die Reife, sich dar\u00fcber im Klaren zu sein, dass Medikamente keine S\u00fc\u00dfigkeiten sind. Wir vermissen hier eine journalistische \u00dcberpr\u00fcfung der steilen Thesen R\u00f6\u00dfners.<\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle m\u00f6chten wir darauf hinweisen, dass bereits seit Jahrzehnten Erfahrungen mit der Gabe von Hormonblockern vorliegen. Diese wurden bereits in den achtziger Jahren verordnet, um eine vorzeitige Pubert\u00e4t zu verz\u00f6gern (Helyar, Jackson, Patrick, Hill, &amp; Ion, 2022). Nach Dr. Morissa Ladinsky von dem Universit\u00e4tsklinikum der University of Alabama at Birmingham &#8211; einem der gr\u00f6\u00dften der USA &#8211; sind potentielle Nebenwirkungen nicht wahrscheinlicher oder schwerer als zum Beispiel bei Verh\u00fctungspillen, welche bekannterma\u00dfen Millionen von Jugendlichen und Erwachsenen empfohlen werden (About puberty blockers, 2020). R\u00f6\u00dfner hat bisher nicht zum Thema geforscht, darf aber trotzdem als Experte auftreten. Eigentlich sind seine Schwerpunkte Ticst\u00f6rungen und Tourette-Syndrom &#8211; es befindet sich zum Thema Geschlechtsidentit\u00e4t kein Eintrag in seiner Publikationsliste.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Trans Identit\u00e4ten bezeichnet Veit R\u00f6\u00dfner als Modeerscheinung. Autsch, das tut auch uns \u00e4lteren trans Personen weh. Trans Personen sind real, es gab sie schon immer. Sie sind jetzt nur sichtbarer als fr\u00fcher. In einer transfreundlicheren Gesellschaft als vor 30 Jahren entscheiden sich mehr trans Personen schon in ihrer Jugendzeit f\u00fcr ein Coming Out, weil sie weniger Gewalt zu bef\u00fcrchten haben. Gerade deshalb halten wir die Unterst\u00fctzung und den positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden durch Freund_innen, Familie und Schule f\u00fcr sehr wichtig.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wir erinnern uns daran, dass es nicht immer leicht war f\u00fcr unsere Eltern. Zuwendung, Anerkennung und die Freiheit, f\u00fcr uns selbst entscheiden zu k\u00f6nnen, w\u00fcnschten wir uns jedoch alle. Anna hat die Chance, vieles richtig zu machen, was fr\u00fchere Elterngenerationen aufgrund fehlenden Wissens falsch gemacht haben. R\u00f6\u00dfner behauptet, dass bei 98% aller trans Jugendlichen der Wunsch nach Korrektur des bei der Geburt zugewiesenen Geschlechtes wieder verschwindet, obwohl er dazu gar keine Forschungsdaten hat. Das sagt er im Text selbst. Er wei\u00df nicht einmal, wie viele trans Jugendliche es in Dresden gibt. Aus unserer Sicht sind er und seine Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Anna weder f\u00fcr Kinder und Jugendliche noch f\u00fcr deren Eltern eine Hilfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr trans Jugendliche als fr\u00fcher gibt es jedenfalls in Frankfurt am Main. Das sagt Kinderpsychiater Thomas Lempp (Adler, 2022), der die Fachberatung zum Thema des Clementinenhospitals in Frankfurt am Main leitet. Er gilt &#8211; im Gegensatz zu Herrn R\u00f6\u00dfner, der die simple Formel von &#8222;Zeit schinden&#8220; propagiert &#8211; als f\u00fchrender Experte f\u00fcr Geschlechtsinkongruenz (Transidentit\u00e4t) und Geschlechtsdysphorie (Unwohlsein mit den angeborenen und sich entwicklenden k\u00f6rperlichen Geschlechtsmerkmalen). R\u00f6\u00dfner empfiehlt, die Jugendlichen gegen deren Willen ihrem vermeintlichem k\u00f6rperlichen Schicksal \u00fcberlassen und nimmt damit potenzielles gro\u00dfes Leid in Kauf. Lempp hingegen sagt in einem Artikel des Deutschlandfunk Kultur: &#8222;Nicht zu handeln und Jugendlichen, die sich in ihrem Zuweisungsgeschlecht unwohl f\u00fchlen und auf der Suche sind, nicht zu helfen, ist keine Option.&#8220; Er sagt auch: &#8222;Hormonblocker stoppen die Pubert\u00e4t zun\u00e4chst. Die Beantwortung der Frage, ob und wie dann weiter k\u00f6rperlich eingegriffen werde, sei ein Prozess. Die Entscheidung dar\u00fcber tr\u00e4fe er nur gemeinsam mit den Jugendlichen \u2013 und mit den Eltern&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Mal d\u00fcrfen Sie raten, wohin wir gehen wollen w\u00fcrden, m\u00fcssten wir uns zwischen Herrn R\u00f6\u00dfner und Herrn Lempp entscheiden, wenn wir wie Marley 14 Jahre alt w\u00e4ren und wohin wir Anna und Marley gerne schicken w\u00fcrden. Hormonblocker als Salbe hat bisher keine_r von uns auf dem Pausenhof gefunden, und dass, obwohl wir als Queer-Pride f\u00fcr die absolute Freiheit und alleinige Selbstbestimmung aller trans Menschen \u00fcber deren Geschlechtsidentit\u00e4t und ihren K\u00f6rper stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir w\u00fcnschen Marley und Anna alles Gute, bedanken uns bei Marleys Schule f\u00fcr den offenen Umgang mit dessen Transident\u00e4t und w\u00fcnschen uns, dass Veit R\u00f6\u00dfner in Zukunft weniger \u00fcberheblich, ver\u00e4ngstigend und selbstdarstellerisch auftritt. Au\u00dferdem w\u00fcnschen wir der S\u00e4chsischen Zeitung einen breiteren und sachlicheren Diskurs beim Thema Transidentit\u00e4t. Ihre Reproduktion von Falschinformationen schadet unserer Gesellschaft allgemein und trans Menschen insbesondere. Vielleicht lassen Sie n\u00e4chstes Mal Marley selbst zu Wort kommen oder andere trans Menschen einfach f\u00fcr sich selbst sprechen. Weder den Betroffenen noch dem Diskurs ist geholfen, wenn Fakten und Empathie gegen\u00fcber Clickbaiting und den un\u00fcberpr\u00fcften steilen Thesen eines medienaffinen Institutsdirektors weichen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<\/p>\n\n\n\n<p>Queer Pride Dresden<\/p>\n\n\n\n<p>Literaturverzeichnis:&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Adler, K. (2022, Oktober, 24). Ich bin doch kein Trend!<em>Deutschlandfunk Kultur<\/em><em>.<\/em> <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/geschlechtsidentitaet-trans-kinder-jugendliche-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/geschlechtsidentitaet-trans-kinder-jugendliche-100.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Austin, A., Craig, S. L., D\u2019Souza, S., &amp; McInroy, L. B. (2022). Suicidality Among Transgender Youth: Elucidating the Role of Interpersonal Risk Factors. <em>Journal of Interpersonal Violence<\/em>, <em>37<\/em>(5\u20136), NP2696\u2013NP2718. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/0886260520915554\">https:\/\/doi.org\/10.1177\/0886260520915554<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Helyar, S., Jackson, L., Patrick, L., Hill, A., &amp; Ion, R. (2022). Gender Dysphoria in children and young people: The implications for clinical staff of the Bell V\u2019s Tavistock Judicial Review and Appeal Ruling. <em>Journal of Clinical Nursing<\/em>, <em>31<\/em>(9\u201310), e11\u2013e13. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/JOCN.16164\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/JOCN.16164<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Oregon Health &amp; Science University.(2020, December). About puberty blockers. <em>OHSU Edu.<\/em> <a href=\"https:\/\/www.ohsu.edu\/sites\/default\/files\/2020-12\/Gender-Clinic-Puberty-Blockers-Handout.pdf\">https:\/\/www.ohsu.edu\/sites\/default\/files\/2020-12\/Gender-Clinic-Puberty-Blockers-Handout.pdf<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Update: nach einer Reihe kritischer Reaktionen wurde der Artikel inzwischen \u00fcberarbeitet. 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